70 Jahre Menschenrechte

Im Jahr 1948 unterzeichnete die UN-Vollversammlung die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) und deshalb steht auch die öffentliche Aktion zur Mitgliederkonferenz in Berlin unter dem Motto:

„70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“

Auf dem Alexanderplatz werden am Samstag ab 19 Uhr zahlreiche Menschenrechtsaktive ein Zeichen setzen für die große Bedeutung der Menschenrechte. Auch zum 70. Jahrestag erfordert die Durchsetzung der universellen Rechte aller Menschen unser Engagement und einen öffentlichkeitswirksamen Einsatz.

Unterstützt von Redebeiträgen durch den Generalsekretär von Amnesty International Deutschland, Markus N. Beeko, und weitere Aktive werden wir mit Hunderten von leuchtenden Ballons eine große "70" bilden, um auf das Jubiläum der Menschenrechte aufmerksam zu machen.
Durch das Verteilen der kleinen blauen Heftchen und die Aufstellung einer überlebensgroßen Tafel, beides mit allen 30 Artikeln der Erklärung, werden wir die immer noch unzureichende Kenntnis der Menschenrechte steigern.

Mehr und mehr zeigt sich, dass wir uns nicht auf bereits Erreichtes verlassen können, sondern auch eine zunehmende Bewegung einsetzt, die bereits umgesetzte Menschenrechte wieder annulliert und die Arbeit von Menschenrechts-Aktiven durch Einschüchterung, Kriminalisierung und unverhältnismäßige Finanzierungsauflagen erschwert oder verhindert.

Diesen Tendenzen stellen wir uns entgegen und zeigen deutlich unsere Solidarität mit verfolgten oder bedrohten Menschenrechtsverteidigern und unser Eintreten für universelle und allgemeine Menschenrechte!

24-Stunden-Briefmarathon in Kreuzberg

Am 9. Dezember ab 12 Uhr startet der 24-Stunden-Briefmarathon des Bezirks Berlin-Brandenburg im aquarium beim Südblock in Kreuzberg. In den kommenden 24 Stunden können nonstop Appellbriefe zur Unterstützung von Menschenrechtsaktiven weltweit unterschrieben werden.

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Viele dieser Menschen sind zur Zeit in Haft oder werden bedroht, weil sie sich für ihre und die Rechte ihrer Mitmenschen einsetzen. Wir wollen dazu beitragen, ihnen mit unserer Aktion Kraft, Schutz und Unterstützung zu geben - und sie vielleicht sogar aus der Haft zu befreien. Näheres zum Briefmarathon 2017 und Erfolgsfällen der letzten Jahre auf unserer Themenseite.

Begleitet wird diese Solidaritätsaktion von einem vielfältigen Programm mit Quiz, und Jazzkonzert, aber auch Berichten von Opfern von Menschenrechtsverletzungen. Den Sonntagmorgen lassen wir dann mit einem Frühstück und einer Yoga-Stunde ausklingen.

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Briefmarathon in Kreuzberg 2018

BriefKannLebenRetten transpAm 7. und 8. Dezember lädt Amnesty International zum Briefmarathon des Bezirks Berlin-Brandenburg in den Südblock des aquariums in Kreuzberg. An beiden Abenden können Appellbriefe zur Unterstützung von Menschenrechtsaktivistinnen weltweit unterschrieben werden.

Viele dieser Frauen sind zur Zeit in Haft oder werden bedroht, weil sie sich für ihre und die Rechte ihrer Mitmenschen einsetzen. Wir wollen dazu beitragen, ihnen mit unserer Aktion Kraft, Schutz und Unterstützung zu geben - und sie vielleicht sogar aus der Haft zu befreien.

Begleitet wird diese Solidaritätsaktion von einem vielfältigen Programm mit Quiz und Jazzkonzert, aber auch Berichten von Opfern von Menschenrechtsverletzungen und Gästen aus aller Welt.

Weiterlesen: Briefmarathon in Kreuzberg 2018

SCHREIB FÜR FREIHEIT!

Bis zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember findet vom 29. November an der Briefmarathon von Amnesty International statt: Jedes Jahr schreiben Hunderttausende Menschen in allen Teilen der Welt Millionen von Briefen. Sie drücken darin ihre Solidarität mit Menschen aus, deren Rechte verletzt werden, oder appellieren an Regierungen, die Menschenrechte zu achten.

Beim Briefmarathon 2016 wurden weltweit mehr als 4,6 Millionen Briefe, Appelle und E-Mails für Menschen in Not und Gefahr verschickt. Oft gelingt es, das Anliegen der Briefe umzusetzen oder zumindest die Situation vor Ort zu verbessern.

Maxima-Acuna-Briefmarathon-Peru kleinIm Februar 2017 reiste beispielsweise eine Amnesty-Delegation nach Peru, um Máxima Acuña 150.000 dieser Solidaritätsschreiben zu übergeben. Die peruanische Kleinbäuerin wird seit Jahren aufgrund von Landkonflikten mit einem Bergbauunternehmen, das gegen sie Klage einreichte, von Polizei und Sicherheitskräften drangsaliert und bedroht. Der Druck zeigte Wirkung: Im April 2017 stellte das Oberste Gericht des Landes das Verfahren gegen Acuña endgültig ein. Sie darf auf ihrem Land bleiben.

 "Ich bin sehr dankbar, dass ich nicht allein bin. Und dafür, dass mich so viele Menschen aus der ganzen Welt unterstützen. Danke für alles. Macht weiter."

Unsere Erfahrungen haben gezeigt, was der gemeinsame Einsatz für Menschenrechte bewirkt: Zu Unrecht inhaftierte Menschen werden freigelassen, diskriminierende Gesetzestexte geändert und politische Aktivistinnen und Aktivisten in ihrer Arbeit unterstützt und gestärkt, wie es auch Edward Snowden als Reaktion auf den Briefmarathon 2016 ausdrückt:

"Über eine Million Menschen haben sich zusammengetan und mit ihrer Stimme deutlich gemacht, dass die Wahrheit etwas bedeutet. Meine Dankbarkeit kennt keine Worte. Auch wenn die gegenwärtigen Machthaber mich noch einige Jahre von Zuhause fernhalten könnten: Eure Unterstützung begleitet mich in diesem Kampf."

Edward Snowden im Januar 2017, nachdem sich eine Million Menschen beim Briefmarathon 2016 für seine Begnadigung eingesetzt hatten.

BM17 Online BannerDie Menschenrechtsverteidiger_innen, für die wir uns in diesem Jahr einsetzen, sind in Haft oder werden bedroht, weil sie sich für ihre Rechte und die ihrer Mitmenschen stark machen. Wir wollen dazu beitragen, ihnen mit unseren Aktionen Kraft, Schutz und Unterstützung zu geben - und sie vielleicht sogar aus der Haft zu befreien. Jede Aktion, jeder Brief und jede Email zählt! Dein Brief kann Leben retten!

Wie funktioniert der Briefmarathon 2017? (YouTube)

Auf www.briefmarathon.de findet ihr weitere Informationen und könnt direkt online mitmachen, sobald die Aktion startet!

Lest mehr zu aktuellen Erfolgen des Briefmarathons!

Bundestagswahl 2017: Einmischen für Menschenrechte

Am 24. September wird ein neuer Bundestag gewählt. Der Bundestagswahlkampf ist der geeignete Zeitpunkt, um alle Kandidat_innen und Parteien auf ihre politische und persönliche Verantwortung für die Menschenrechte hinzuweisen. Amnesty International will allen Bundestagskandidat_innen deutlich machen, dass zu ihrem Auftrag die Einhaltung der Menschenrechte gehört. Wir erleben tägliche Attacken auf grundlegende Menschenrechte. Standards, die seit Jahrzehnten gelten, werden ausgehöhlt – in Deutschland durch rassistische Übergriffe und den Angriff auf die Privatsphäre, in der Türkei und anderen Ländern durch die Abschaffung der Meinungsfreiheit.

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