Am 22. September um 18 Uhr ist der oscar-prämierte Dokumentarfilm „Ein Nobody gegen Putin“ im Rahmen einer Preview im Kant Kino Berlin zu sehen – noch vor dem offiziellen Kinostart in Deutschland. (Kinostart: 24. September)
Der Film dokumentiert, wie staatliche Propaganda seit Beginn der russischen Großinvasion in die Ukraine den Alltag an einer russischen Schule verändert.
Der Pädagoge Pawel Talankin arbeitet als Videograph an der Schule Nr. 1 in Karabasch, einer kleinen Stadt im Südural. Nach Beginn des Krieges erhält er den Auftrag, die Umsetzung neu eingeführter patriotischer und propagandistischer Bildungsinhalte zu filmen und die Aufnahmen an das Bildungsministerium zu übermitteln.
Mit seiner Kamera hält Talankin fest, wie Kinder und Jugendliche mit Kriegspropaganda, Militarisierung und einem zunehmend nationalistisch geprägten Schulunterricht konfrontiert werden. Der Film gibt dadurch einen unmittelbaren und beklemmenden Einblick in den russischen Schulalltag und zeigt, wie staatliche Propaganda bereits junge Menschen prägt.
Pawel Talankin hat Russland im Sommer 2024 verlassen und konnte umfangreiches Videomaterial außer Landes bringen. Bei der Preview am 22. September wird er persönlich anwesend sein. Im Anschluss an die Vorführung findet eine Gesprächsrunde mit Pawel Talankin statt.
🎬 22. September, 18 Uhr
📍 Kant Kino Berlin
🎥 Preview: „Ein Nobody gegen Putin“
💬 Anschließend Gespräch mit Pawel Talankin
Der Film startet anschließend regulär in den deutschen Kinos.
🎞️ Trailer:
https://www.wfilm.de/de/ein-nobody-gegen-putin/downloads/
