Beschreibung
Veranstaltung in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung.
Teodora del Carmen Vásquez berichtet über ihr Schicksal und ihre Arbeit mit den Mujeres Libres. Mit Informationen zur aktuellen Situation von Frauen mit Schwangerschaftskomplikationen in einem Land, in dem Schwangerschaftsabbrüche absolut verboten sind.
Weitere Gäste auf dem Podium:
Ulle Schauws, MdB, Grüne https://ulle-schauws.de/
Adriana Lamacková, Center for Reproductive Rights https://reproductiverights.org/
Vom 18. – 24. Mai 2026 wird Teodora del Carmen Vásquez aus El Salvador auf Einladung von Amnesty nach Deutschland kommen und mehrere Veranstaltungen durchführen.
Die Veranstaltungen werden vor allem koordiniert von der Themen-Ko-Gruppe MaF (Menschenrechtsverletzungen an Frauen), in enger Absprache mit der El Salvador-Ko-Gruppe.
Teodora del Carmen Vásquez gehörte zu den Frauen in El Salvador, die aufgrund des absoluten Verbotes von Schwangerschaftsabbrüchen wegen angeblichen Kindsmord zu Haftstrafen verurteilt wurden. Teodora wurde nach einer Totgeburt 2007 zu 30 Jahren Haft verurteilt. Erst nach mehr als 10 Jahren und intensiven internationalen Protesten, an denen sich auch Amnesty in den Jahren 2013 – 2018 beteiligte, wurde sie freigelassen. Teodora stand mehrfach im Zentrum von Amnesty-Aktionen. Sie hat seitdem die Selbsthilfeorganisation Mujeres Libres gegründet mit dem Ziel, den Frauen in ähnlicher Situation nach der Haft eine Möglichkeit zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu bieten und über sexuelle und reproduktive Rechte aufzuklären. In einem politischen Umfeld wie El Salvador ist das mit hohen Risiken für diese Frauen verbunden, zumal sich an der Gesetzeslage in El Salvador nichts geändert hat und weiterhin Frauen aufgrund von Schwangerschaftskomplikationen in Haft sind.
Veranstaltungsort
Haus für Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Straße 4
Berlin 10405
Deutschland
