Termine

Stop Folter! im ACUD

Freitag, 26. Juni 2015, 21:30 Uhr

Solidarität tut gut – Feier mit uns im ACUD!

Am Internationalen Tag gegen Folter bildet die Benefizparty der HU- und FU-Hochschulgruppe von Amnesty International den Abschluss des großen Bezirk-Aktionstages in Berlin: Wir  laden ins Kulturhaus ACUD ein, sich mit den weltweiten Opfer von Folter zu solidarisieren. Mit einem Konzert ab 21:30 Uhr und einer Open-End-Party im Anschluss möchten wir gemeinsam mit euch feiern.

Benefizparty der HU- und FU-Hochschulgruppe von Amnesty International
Let‘s Folk Funk Indie Electro
Konzert ab 21:30 Uhr, *u.a. mit Teresa Bergman, Stephen Paul Taylor und Lights Out

Einlass ab 21:00 Uhr 4 Euro // ab 23.30 Uhr 6 Euro

Die Eintrittsgelder kommen der Arbeit von Amnesty International zugute. Mit
eurer Unterstützung setzt sich die unabhängige NGO erfolgreich für die
Aufdeckung und Aufklärung von Menschenrechtsverletzungen ein.

Performance gegen Folter

Die Hochschulgruppe HU Berlin von Amnesty International lädt herzlich zur Premiere der Performance gegen Folter ein - ein Schattentheater in Form eines rund 10-minütigen Filmes. Am Freitag, 26. Juni um 22 Uhr bei der Amnesty Benefizparty im ACUD. Karten ab 4 Euro an der Abendkasse.

Grausame, unmenschliche und erniedrigende Behandlung oder Strafe ist völkerrechtlich verbindlich verboten. Und dennoch: Täglich wird fast überall auf der Welt gefoltert. In 131 Staaten. In Militärdiktaturen, in autokratischen Systemen und auch in demokratischen Staaten.
Die Performance gegen Folter, ein Schattenspiel-Konzept der Amnesty International Hochschulgruppe HU Berlin, möchte mit einem knapp 10-minütigen Kurzfilm auf diese weltweit auftretenden Missstände hinweisen.

Jegliche Anwendung von Folter ist in seiner Erscheinung illegitim und einzigartig brutal. Der Film gibt allen Menschen, die Opfer von staatlich gebilligter physischer und psychischer Gewaltanwendung geworden sind, ein Gesicht. Die Foltermethoden und der Machtapparat, der sich dahinter verbirgt, mögen verschieden sein und doch so gleich ist das Leid, das die ertragen müssen, die am Ende der Kette stehen.

Die Performance gegen Folter abstrahiert Folter ohne Folter selbst unkenntlich zu machen. Es sind beklemmende Bilder, die manchmal andeuten, manchmal ganz offensichtlich zur Schau tragen, welche Schonungslosigkeit in der Peinigung liegt. Die Einschläge verlangsamen, die Eingriffe verschwimmen hinter der Schattenwand, aber sie verblassen nicht, sie verstummen nicht. Sie wirken auch vor unserem geistigen Auge nach, wenn die Schau zu Ende ist. Ein Ende von Folter gibt es nicht. Bis wir etwas tun.

Ein Film der Amnesty International Hochschulgruppe an der Humboldt Universität.

Von Katarina Dmitrieva, Anna-Julia Egger, Emanuel Heil, Luis Jachmann, Nora Roeders, Judith Zeller

Veranstaltungsort : ACUD Veteranenstr. 21, U8 Rosenthaler Platz

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