Freiheit 4.0 – Rettet die Grundrechte!

Auch in Deutschland müssen wir uns akut für das Recht auf Privatsphäre und unsere Freiheit einsetzen. In diesem Jahr tritt unter anderem die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland in Kraft und die Ausweitung des Einsatzes des Staatstrojaners wurde im Bundestag beschlossen. Amnesty International fordert eine Politik, die Sicherheit fördert ohne Menschenrechte immer weiter auszuhöhlen.  Wir organisieren deshalb am Samstag, den 9. September, bei der Demonstration „Freiheit 4.0“ einen Stand und einen Demozug mit Musik-Wagen.

Wir rufen alle Mitglieder, Unterstützerinnen und Unterstützer auf, an der Demonstration teilzunehmen.

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Christopher Street Day 2017 – Queeramnesty Berlin war dabei

Knapp 60 Wagen zogen in Begleitung von circa 400.000 Menschen am 22.07.2017 vom Ku'damm an der Siegessäule vorbei zum Brandenburger Tor. Queeramnesty Berlin gab dabei mit einem eigenen Wagen lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgeschlechtlichen, intersexuellen und queeren (LGBTIQ) Menschen eine Stimme. An der politisch geprägten Spitze des Demonstrationszuges bot Queeramnesty Berlin unter dem Motto „Homophobie tötet, Rassismus auch“ mit einem selbst erbauten „Gefängnis“ auf der Wagenladefläche eine Plattform für Künstler aus verschiedenen Ländern, die eine Performance zum Thema Haft aufführten.Queeramnesty Demo2 web

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Menschenrechtsaktivisten in der Türkei freilassen!

"Das Unterstützen von Menschenrechtsverteidigern und ihren Organisationen ist kein Verbrechen, sondern ein Recht."
Peter Steudtner, Trainer, Fotograf und Dokumentarfilmer, 8. Juli 2017, Polizeipräsidium Vatan-Straße, Istanbul

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Zehn Menschenrechtlerinnen und -rechtler wurden am 5. Juli 2017 während eines Workshops in der Türkei festgenommen. Sie werden der "Unterstützung einer bewaffneten terroristischen Organisation" beschuldigt. Die Vorwürfe sind absurd und entbehren jeglicher Grundlage.

Am 17. Juli fand eine Mahnwache vor der türkischen Botschaft in Berlin statt, um die Freilassung von İdil Eser, Taner Kılıç und allen anderen unrechtmäßig inhaftierten Medienschaffenden zu fordern. Die Inhaftierungen sind Teil einer Kampagne der Regierung Erdoğan gegen kritische Stimmen in der Türkei. In keinem Land der Welt sitzen derzeit mehr Journalistinnen und Journalisten im Gefängnis.

Bilder der letzten Aktion vor der türkischen Botschaft.

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#FreeTaner: Solidaritätsaktion für Taner Kılıç in Berlin

Amnesty hat mit weltweiten Protestaktionen die Freilassung des türkischen Amnesty-Vorstands Taner Kılıç gefordert. Auch vor der türkischen Botschaft in Berlin versammelten sich am 15. Juni mehr als 40 Aktivist_innen. Die Botschaft: „Free Taner Kılıç!“

Freiheit für Taner Kılıç

Regierungen, Sicherheitskräfte, Wirtschaftsunternehmen und bewaffnete Gruppen auf der ganzen Welt versuchen unliebsame, kritische Stimmen mundtot zu machen, indem sie zu Drohungen, willkürlichen Festnahmen, Entführungen, Folter oder extralegalen Tötungen greifen. Aktivist_innen, die Menschenrechte in ihren Gemeinden und Gesellschaften fördern und schützen, sind zurzeit besonders gefährdet.

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Impressionen: Aktion für Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei am 3. Mai in Berlin

Amnesty International und Reporter ohne Grenzen fordern gemeinsam die Freilassung aller Journalist_innen aus der Untersuchungshaft in der Türkei.

Nirgendwo sind so viele Journalist_innen in Haft wie in der Türkei, mehr als 120 von ihnen wurden allein nach dem Putschversuch inhaftiert. Damit sitzt ein Drittel aller weltweit inhaftierten Medienschaffenden in der Türkei in Haft, die meisten warten noch auf ihr Verfahren. Der wohl prominenteste Fall: Die Verhaftung des deutsch-türkischen „Welt“-Korrespondenten Deniz Yücel. Er wird beschuldigt, ein Terrorist zu sein.

Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai riefen Amnesty International und Reporter ohne Grenzen zu einer gemeinsamen Aktion für die Freilassung aller inhaftierten Journalist_innen in der Türkei auf.  Zahlreiche Aktivist_innen und Pressevertreter_innen folgten dem Aufruf und kamen vor der türkischen Botschaft in Berlin zusammen, um lautstark mit Trillerpfeifen und Plakaten auf die Missstände in der Türkei aufmerksam zu machen.

Protestaktion am 3. Mai 2017 vor der türkischen Botschaft in Berlin.Protestaktion am 3. Mai 2017 vor der türkischen Botschaft in Berlin.

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