Waffenhandels-Kontrollvertrag 2013

Jede Minute stirbt ein Mensch durch Waffen­gewalt, dies sind eine halbe Million Menschen im Jahr. Amnesty Inter­na­tional setzt sich seit Jahren beharrlich für strenge Regeln zur Kontrolle des Waffen­handels ein.Hände hoch für Waffenkontrolle: Amnesty-Aktion am 27. Juni 2012 in Bern in der Schweiz: © Valérie Chételat
  Am 2. April 2013 hat die UNO- Vollversammlung nun mit sehr deutlicher Mehrheit ein solches Waffenhandelsabkommen verabschiedet, das nun noch von mindestens 50 Mitgliedsstaaten ratifiziert werden muss um in Kraft treten zu können.

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Straßenaktion: SOS Europa

 2011 sind bei der Flucht vor Unterdrückung und Armut schätzungsweise 1500 Menschen im Mittelmeer umgekommen, etliche wurden zurück nach Libyen geschickt, wo viele von ihnen gefoltert wurden. Doch Europa rüstet seine Grenzen weiter auf und beschließt Abkommen mit Drittstaaten zur Migrationsabwehr. Vor dem Brandenburger Tor haben wir ein Zeichen gesetzt gegen die menschenrechtswidrige Flüchtlingspolitik Europas. Anlässlich des bundesweiten Flüchtlingstags sendeten wir ein S.O.S. an die EU-Mitgliedsstaaten.

Etwa 50 AktivistInnen versammelten sich auf dem Pariser Platz und erschafften eine absurde Strandszenerie. Auf Liegestühlen schlürften Badebesucher Cocktails, zu ihren Füßen in Leichensäcke gestrandete Flüchtlinge, die auf ihrer qualvollen Reise über das Mittelmeer umgekommen sind. Grenzschützer sperrten den Strand mit Maschendrahtzaun ab – symbolisch für die "Festung Europas".
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