Internationaler Tag gegen die Todesstrafe am 10. Oktober

"Der Trend zur Abschaffung Todesstrafe ist ungebrochen", so Oliver Hendrich, Experte zum Thema Todesstrafe von Amnesty International in Deutschland. Weltweit haben inzwischen 140 Staaten die Todesstrafe im Gesetz oder in der Praxis abgeschafft. Dennoch leben immer noch zwei Drittel der Menschheit in einem Staat, der hinrichtet.
"Regierungen mögen die Todesstrafe. Sie verlassen sich gerne darauf, weil es so aussieht, als würde etwas getan, wenn Menschen gehenkt werden. Aber tatsächlich erreicht man damit gar nichts", kritisiert der guyanische Anwalt Arif Bulkan.

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Menschenrechte statt Angst

Die amerikanische NSA und das britische GCHQ haben in den vergangenen Jahren massenhaft Menschenrechtsverletzungen begangen. Anhand der Dokumente, die vom ehemaligen Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden an verschiedene Zeitungen weitergegeben wurden, ergibt sich ein erschreckendes Bild davon, wie weit das international verbindlich festgeschriebene Menschenrecht auf Privatsphäre ausgehölt wurde.Copyright Dorothee Haßkamp, amnesty international

Über Programme wie Prism, Tempora und XKeyscore haben westliche Geheimdienste Zugriff auf Verbindungsdaten von Mobilfunk- und Internetanbietern sowie auf die private Kommunikation von Millionen Nutzern von Facebook, Google und Yahoo erhalten. Im Prinzip kann die digitale Kommunikation eines Menschen fast vollständig gespeichert und ausgewertet werden, ohne dass wirksame rechtsstaatliche Verfahren Schutz bieten.

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To Russia with Love

Amnesty International unterstützt Benefizkonzert für die Menschenrechte in Russland.

Schikanen gegen Minderheiten, langjährige Haftstrafen für Oppositionelle: Mit aller Macht versucht die russische Regierung, jede kritische Regung in der Gesellschaft zu unterbinden. Amnesty International unterstützt deshalb ein hochkarätiges Benefizkonzert für die Menschenrechte in Russland am 7. Oktober 2013. Im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin spielen Gidon Kremer, Martha Argerich, Daniel Barenboim und viele mehr. Der Eintritt in das vor dem Konzert stattfindende NGO-Informationsforum um 18 Uhr ist frei.

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Guantanamo am Potsdamer Platz

Potsdamer PlatzKetten klirren; Fünfzehn schwitzende Gestalten in orangen Gefangenenoveralls ziehen über den gepflasterten Platz. Die Sonne brennt auf die verkniffenen Gesichter; das Thermometer zeigt mehr als 35 Grad im Schatten. Dieses bedrückende Szene stammt jedoch nicht aus dem amerikanischen Gefangenenlager auf Kuba sondern aus dem sommerlichen Berlin.

Anlässlich des Besuches von US-Präsident Barack Obama am 19. Juni in Berlin protestierten mehr als 40 Menschen auf dem Potsdamer Platz in Sichtweite seines Hotels für die Schließung des Lagers in Guantánamo Bay nahe der gleichnamigen Stadt auf Kuba.

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OPCAT - Wie ernst meint es Deutschland mit der Folterprävention?


Podiumsdiskussion
Montag, 3. Juni 2013, 18:00 Uhr
Freie Universität Berlin,
Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin
Hörsaal 2 (Silberlaube)

OPCAT, das Fakultativprotokoll zum Übereinkommen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe, ist eine Ergänzung zur UN-Anti-Folter-Konvention. OPCAT sieht die Einrichtung nationaler Stellen vor, die überall dort, wo Menschen die Freiheit entzogen wird, Besuche zur Verhütung von Folter und anderer grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe durchführen. Dazu zählen neben Justizvollzugsanstalten, Polizeigewahrsam, Untersuchungs- und Abschiebehaft auch geschlossene Psychiatrien und bestimmte Einrichtungen für Minderjährige und ältere Menschen. Rund 13.000 freiheitsentziehende Einrichtungen existieren in Deutschland.

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