Hinweis
  • Fehlende Zugriffsrechte - Datei '/images/BringBackOurGirlsKinderfestFEZ2014.png'

Den Mutigen eine Stimme geben. Medien und Meinungsfreiheit in Südostasien

 

30. 7. 2014, 19 Uhr - Vortrag zur Ausstellung
Genia Findeisen, Amnesty International Vietnam Kogruppe

Bezirksbüro Amnesty International Berlin-Brandenburg
(Greifswalder Str. 4, Aufgang A, 3. Stock, Berlin-Friedrichshain)

 

Freiheit der Medien ist die Basis einer demokratischen Gesellschaft. In den Ländern, in denen Rundfunk, Print- und Onlinemedien nicht unzensiert über Unrecht, Machtmissbrauch oder Korruption berichten können, findet keine öffentliche Kontrolle statt. Darüber hinaus kann sich weder die Meinungsbildung des oder der Einzelnen entfalten, noch ein friedlicher Ausgleich von Interessen stattfinden. Auch in der sich rasant entwickelnden Region Südostasien ist es oftmals nicht selbstverständlich öffentlich zu sagen, was Mann oder Frau denkt. Der Zugang zu Informationen ist ebenso eingeschränkt. Doch gibt es überall auch Menschen, die sich für freie Medien und Meinungsäußerung einsetzen - ungeachtet der drohenden Repressionen.

In der Ausstellung werden beeindruckende Bilder von Aktivistinnen, JournalistInnen, BloggerInnen und KünstlerInnen gezeigt, die mutig ihre Stimme erheben. Eine kurze Einführung umreißt die Situation in den einzelnen Ländern: Indonesien, Vietnam, Phillipinen, Malaysia, Thailand, Burma, Singapur und Kambodscha.

 

Ausstellungsflyer zum Download (6 MB)

Facebook-Event

WM-Finale 2014! Menschenrechte in Brasilien weiter be(ob)achten

Wir wollen gemeinsam als größter Amnesty-Bezirk in Deutschland ein Zeichen gegen Menschenrechtsverletzungen setzen. Deshalb haben wir uns entschieden, das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien für eine publikumswirksame Aktion zu nutzen.Copyright amnesty international

Daher planen wir am Sonntag, den 13. Juli 2014 zum Abschluss der WM eine öffentliche Aktion mit anschließender Teilnahme an einem Public Viewing im Yaam (An der Schillingbrücke, 10243 Berlin).

Wir haben uns für das Finale entschieden, da wir mit dem Finale der WM kein „Finale“ der Menschenrechtsverletzungen kommen sehen. Die Aufmerksamkeit und Berichterstattung für die zunehmend schlechte Menschenrechtslage in Brasilien darf demnach nicht mit der WM enden!

 

Wir wollen mit unserer Aktion, einer nachgestellten Zwangsräumung, nicht nur Unterschriften sammeln, sondern auch unseren Bezirk versammeln.

Wir streben an, dass möglichst viele Amnesty-Mitglieder zusammenkommen, um das Finale mit anderen Augen mitzuverfolgen und auch zu feiern. Da es nach der Aktion einen Fototermin gibt, wäre es fantastisch, wenn möglichst viele Fußballinteressierte und MenschenrechtsverteidigerInnen an der Aktion mit anschließendem gemeinsamen Public Viewing teilnehmen.

Infos für Helferinnen unter Bezirksaktion zum WM-Finale im Mitgliederbereich!

Wir freuen uns auf euch!

Das Referat Aktionen und die Lateinamerikagruppe 1467

Berliner Kinder senden Botschaft an die nigerianische Regierung: Bring Back our Girls!

  


Am 14. April wurden mehrere hundert Schülerinnen im Alter von 16 bis 18 Jahren aus der öffentlichen Sekundarschule für Mädchen in Chibok, Nordnigeria, entführt. Dahinter steckt die islamistische Gruppierung Boko Haram, die westliche Schulen verbieten will.

Bring Back our Girls! Auf dem Kinderfest im FEZ am 31. Mai 2014 haben Berliner Kinder eine Botschaft an die nigerianische Regierung gesendet. Sie machen damit deutlich, dass es auf der ganzen Welt Menschen gibt, die die Familien der Mädchen unterstützen.

Weiterlesen: Berliner Kinder senden Botschaft an die nigerianische Regierung: Bring Back our Girls!

Brasilien: Spielregeln gelten auch für die Polizei

Am 12. Juni wird in Brasilien die Fußball-Weltmeisterschaft angepfiffen. Auf die Demonstrationen im Vorfeld der WM reagierte die Polizei mit unverhältnismäßiger Gewalt. Fordern Sie die brasilianische Regierung auf, die Meinungsfreiheit zu achten und friedliche Demonstrationen zuzulassen!

Jetzt mitmachen!

Vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft fordern wir die brasilianische Regierung auf, das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu garantieren.

"Die klare Botschaft an die brasilianischen Behörden muss sein: Protest ist kein Verbrechen, sondern ein Menschenrecht! Anstatt gewaltsam Proteste niederzuschlagen, müssen die Menschen ihre Meinung frei und ohne Angst vor Verletzungen oder Verhaftung äußern können", sagt Maja Liebing, Brasilien-Expertin von Amnesty International in Deutschland. "Die Spielregeln gelten auch für die Polizei in Brasilien."

Weiterlesen: Brasilien: Spielregeln gelten auch für die Polizei

Eishockey-WM in Belarus: Amnesty fordert Fairplay bei den Menschenrechten

6. Mai 2014 - Vor der Eishockey-WM hat Amnesty International die belarussische (weißrussische) Regierung aufgefordert, die Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu achten.

Gefängniszelle im Todestrakt in Minsk, Belarus.: © Legal initiative"Im Vorfeld der Eishockey-WM versuchen die belarussischen Behörden durch Verhaftungen kritische Stimmen auszuschalten und Aktivisten einzuschüchtern", sagt Jovanka Worner, Belarusexpertin von Amnesty International. "Die belarussische Regierung tritt die Meinungs- und Versammlungsfreiheit immer wieder mit Füßen. Es ist Zeit für Fairplay bei den Menschenrechten!"

Weiterlesen: Eishockey-WM in Belarus: Amnesty fordert Fairplay bei den Menschenrechten

Joomla templates by a4joomla