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Folter an Raif Badawi verhindern!

+++ Nächste Protestaktion am Donnerstag, den 11. Juni, um 13 Uhr vor der saudi-arabischen Botschaft (Tiergartenstr. 33-34) in Berlin +++

Raif Badawi ist am 9. Januar öffentlich gefoltert worden. Der saudi-arabische Aktivist erhielt auf einem Platz vor der Al-Jafali-Moschee in Jeddah 50 Hiebe. Nachdem die Stockschläge mehrere Wochen ausgesetzt waren, hat das höchste saudi-arabische Gericht das drakonische Urteil gegen Raif Badawi nun bestätigt. Wir befürchten, dass bereits diesen Freitag die grausame und erniedrigende Bestrafung mit weiteren 50 Stockschlägen fortgesetzt wird.Portrait Raif Badawi (Copyright:privat)

Laut Augenzeug_innen führte man ihn nach den Freitags-gebeten in Fußfesseln aus einem Bus auf einen öffentlichen Platz vor der Moschee. Umringt von Zivilpersonen und einigen Sicherheitsbeamt_innen versetzte man ihm 50 aufeinanderfolgende Stockschläge auf den Rücken und die Beinen. Die Tortur dauerte etwa 15 Minuten. Anschließend wurde er mit dem Bus wieder abtransportiert.

Einige Tage später wurde Raif Badawi zu einer ärztlichen Untersuchung in das Gefängniskrankenhaus gebracht. Dort stellte man fest, dass seine Wunden noch nicht ausreichend verheilt waren und er somit nicht in der Verfassung ist, die nächsten 50 Stockhiebe verabreicht zu bekommen. Die Ärzte empfahlen, die Vollstreckung der Strafe zu verschieben.

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Podiumsgespräch: Kampf für Menschenwürde und Gerechtigkeit in Guerrero, Mexiko

Abel Barrera / (c) Christian Ditsch / Amnesty International

Der Amnesty International Bezirk Berlin-Brandenburg lädt am 13. November 2014 zum Podiumsgespräch mit dem Menschenrechtspreisträger Abel Barrera. Es bietet sich die Gelegenheit, Einblicke in die Herausforderungen der Menschenrechtsarbeit in der Region Guerrero und in die neuen Entwicklungen in Mexiko zu gewinnen. Abel Barrera ist Leiter des Menschenrechtszentrums Tlachinollan in Tlapa, Bundesstaat Guerrero, Mexiko. Das Zentrum setzt sich insbesondere für indigene Gemeinden ein, die vielfachen Bedrohungen ausgesetzt sind, von staatlicher Seite als auch durch organisierte Kriminalität.

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Sei dabei: Jugend@Amnesty 2014 in Berlin

Jugend@Amnesty 2014

Ihr seid junge Amnesty-Mitglieder und habt Lust, Mitglieder aus anderen Gruppen kennen zu lernen, Erfahrungen auszutauschen, mehr über die Strukturen des Vereins zu erfahren, euch mit bestimmen Amnesty-Themen auseinanderzusetzen und bei einer großen öffentlichen Amnesty-Aktion dabei zu sein? Dann lasst euch das diesjährige Treffen der Jugend- und Hochschulgruppen nicht entgehen! Vom 14. bis 16. November heißen wir möglichst viele junge Mitglieder in Berlin willkommen, um ein Wochenende miteinander zu verbringen, das sowohl informieren als auch Spaß machen soll.

» Ich will dabei sein!

Die Zukunft von Amnesty mitgestalten

Umfrage zur Zukunft von Amnesty International

Amnesty International ist eine weltweite Bewegung mit Millionen von Mitgliedern, UnterstützerInnen und AktivistInnen. Diskutieren Sie mit, auf welche Themen und Aktionen wir unsere Energie in den nächsten Jahren konzentrieren sollen, um möglichst viel für die Menschenrechte zu bewirken. Machen Sie mit bei unserer Umfrage und gestalten Sie die Zukunft von Amnesty Internationale mit!

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Freiheit statt Angst!

Vielen Dank an alle Teilnehmer der Demo!

FsA AIvorReichstag_Foto: Markus Winkler

Wie in mehreren europäischen Städten fand auch in Berlin zum wiederholten Male die Demonstration "Freiheit statt Angst" gegen exzessive staatliche Überwachung und für den Schutz des Rechts auf Privatsphäre statt. Sie wird seit 2006 von Bürgerrechtsorganisationen wie dem Digitalcourage e.V. getragen und von einem breiten Bündnis verschiedenster Organisationen unterstützt.
Nachdem die amnesty-Jahresversammlung im Juni diesen Jahres beschlossen hat, zum Thema Privatsphäre in der digitalen Gesellschaft verstärkt zu arbeiten, unterstützt Amnesty das Bündnis Freiheit statt Angst und dessen Demonstration.

Zusammen mit dem Bündnis fordert Amnesty:

Stoppt den Überwachungswahn!

Wer überwacht wird, ist nicht frei!

Aufstehen statt Aussitzen!

Wir brauchen Freiheit statt Angst!

Wir wollen eine freie, demokratische und offene Gesellschaft. Wir wollen Solidarität statt Misstrauen. Wir wollen freie Gedanken statt Selbstzensur. Wir wollen mehr Mut und Engagement statt Ohnmacht und Resignation. Wir brauchen Freiheit statt Angst.

Neue Überwachungsgesetze und Kontrolltechnologien zerstören unsere Freiheit und Selbstbestimmung. Demokratie lebt durch angstfreie Meinungsäußerung und überwachungsfreie Rückzugsräume. Diese zu verteidigen liegt in der Verantwortung von uns allen!

6500 Teilnehmer und ein großes Medienecho sprachen für den Erfolg der Aktion. Wo sonst demonstrieren Antifa und FDP gemeinsam! Wie jedes Jahr gab es wieder viele kreative Schilder, Verkleidungen und Sprechchöre.

“Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Freiheit klaut” schallte es kraftvoll durch die Gebäudeschluchten im Regierungsviertel. Gerade als wir beim Bundeskanzleramt vorbei zogen, wurde es noch einmal laut. So bekamen auch die Besucher*innen beim Tag der offenen Tür des K-Amts unseren Protest gegen Überwachung mit. 

Es ist also weiterhin viel in Bewegung. Und damit wir die grenzenlose Überwachung beenden können, braucht es die Beteiligung eines und einer jeden Einzelnen von uns.

Ein auführlicher Bericht ist auf freiheitstattangst.de zu lesen, sowie sämtliche Texte der Redebeiträge.

Bilder findet ihr auf unserem Flickr-Stream bzw. den Favoriten und auch verlinkt im obigen Bericht.

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