Hinweis
  • Fehlende Zugriffsrechte - Datei '/images/BringBackOurGirlsKinderfestFEZ2014.png'

Freiheit statt Angst!

Vielen Dank an alle Teilnehmer der Demo!

FsA AIvorReichstag_Foto: Markus Winkler

Wie in mehreren europäischen Städten fand auch in Berlin zum wiederholten Male die Demonstration "Freiheit statt Angst" gegen exzessive staatliche Überwachung und für den Schutz des Rechts auf Privatsphäre statt. Sie wird seit 2006 von Bürgerrechtsorganisationen wie dem Digitalcourage e.V. getragen und von einem breiten Bündnis verschiedenster Organisationen unterstützt.
Nachdem die amnesty-Jahresversammlung im Juni diesen Jahres beschlossen hat, zum Thema Privatsphäre in der digitalen Gesellschaft verstärkt zu arbeiten, unterstützt Amnesty das Bündnis Freiheit statt Angst und dessen Demonstration.

Zusammen mit dem Bündnis fordert Amnesty:

Stoppt den Überwachungswahn!

Wer überwacht wird, ist nicht frei!

Aufstehen statt Aussitzen!

Wir brauchen Freiheit statt Angst!

Wir wollen eine freie, demokratische und offene Gesellschaft. Wir wollen Solidarität statt Misstrauen. Wir wollen freie Gedanken statt Selbstzensur. Wir wollen mehr Mut und Engagement statt Ohnmacht und Resignation. Wir brauchen Freiheit statt Angst.

Neue Überwachungsgesetze und Kontrolltechnologien zerstören unsere Freiheit und Selbstbestimmung. Demokratie lebt durch angstfreie Meinungsäußerung und überwachungsfreie Rückzugsräume. Diese zu verteidigen liegt in der Verantwortung von uns allen!

6500 Teilnehmer und ein großes Medienecho sprachen für den Erfolg der Aktion. Wo sonst demonstrieren Antifa und FDP gemeinsam! Wie jedes Jahr gab es wieder viele kreative Schilder, Verkleidungen und Sprechchöre.

“Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Freiheit klaut” schallte es kraftvoll durch die Gebäudeschluchten im Regierungsviertel. Gerade als wir beim Bundeskanzleramt vorbei zogen, wurde es noch einmal laut. So bekamen auch die Besucher*innen beim Tag der offenen Tür des K-Amts unseren Protest gegen Überwachung mit. 

Es ist also weiterhin viel in Bewegung. Und damit wir die grenzenlose Überwachung beenden können, braucht es die Beteiligung eines und einer jeden Einzelnen von uns.

Ein auführlicher Bericht ist auf freiheitstattangst.de zu lesen, sowie sämtliche Texte der Redebeiträge.

Bilder findet ihr auf unserem Flickr-Stream bzw. den Favoriten und auch verlinkt im obigen Bericht.

Den Mutigen eine Stimme geben. Medien und Meinungsfreiheit in Südostasien

 

30. 7. 2014, 19 Uhr - Vortrag zur Ausstellung
Genia Findeisen, Amnesty International Vietnam Kogruppe

Bezirksbüro Amnesty International Berlin-Brandenburg
(Greifswalder Str. 4, Aufgang A, 3. Stock, Berlin-Friedrichshain)

 

Freiheit der Medien ist die Basis einer demokratischen Gesellschaft. In den Ländern, in denen Rundfunk, Print- und Onlinemedien nicht unzensiert über Unrecht, Machtmissbrauch oder Korruption berichten können, findet keine öffentliche Kontrolle statt. Darüber hinaus kann sich weder die Meinungsbildung des oder der Einzelnen entfalten, noch ein friedlicher Ausgleich von Interessen stattfinden. Auch in der sich rasant entwickelnden Region Südostasien ist es oftmals nicht selbstverständlich öffentlich zu sagen, was Mann oder Frau denkt. Der Zugang zu Informationen ist ebenso eingeschränkt. Doch gibt es überall auch Menschen, die sich für freie Medien und Meinungsäußerung einsetzen - ungeachtet der drohenden Repressionen.

In der Ausstellung werden beeindruckende Bilder von Aktivistinnen, JournalistInnen, BloggerInnen und KünstlerInnen gezeigt, die mutig ihre Stimme erheben. Eine kurze Einführung umreißt die Situation in den einzelnen Ländern: Indonesien, Vietnam, Phillipinen, Malaysia, Thailand, Burma, Singapur und Kambodscha.

 

Ausstellungsflyer zum Download (6 MB)

Facebook-Event

WM-Finale 2014! Menschenrechte in Brasilien weiter be(ob)achten

Wir wollen gemeinsam als größter Amnesty-Bezirk in Deutschland ein Zeichen gegen Menschenrechtsverletzungen setzen. Deshalb haben wir uns entschieden, das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien für eine publikumswirksame Aktion zu nutzen.Copyright amnesty international

Daher planen wir am Sonntag, den 13. Juli 2014 zum Abschluss der WM eine öffentliche Aktion mit anschließender Teilnahme an einem Public Viewing im Yaam (An der Schillingbrücke, 10243 Berlin).

Wir haben uns für das Finale entschieden, da wir mit dem Finale der WM kein „Finale“ der Menschenrechtsverletzungen kommen sehen. Die Aufmerksamkeit und Berichterstattung für die zunehmend schlechte Menschenrechtslage in Brasilien darf demnach nicht mit der WM enden!

 

Wir wollen mit unserer Aktion, einer nachgestellten Zwangsräumung, nicht nur Unterschriften sammeln, sondern auch unseren Bezirk versammeln.

Wir streben an, dass möglichst viele Amnesty-Mitglieder zusammenkommen, um das Finale mit anderen Augen mitzuverfolgen und auch zu feiern. Da es nach der Aktion einen Fototermin gibt, wäre es fantastisch, wenn möglichst viele Fußballinteressierte und MenschenrechtsverteidigerInnen an der Aktion mit anschließendem gemeinsamen Public Viewing teilnehmen.

Infos für Helferinnen unter Bezirksaktion zum WM-Finale im Mitgliederbereich!

Wir freuen uns auf euch!

Das Referat Aktionen und die Lateinamerikagruppe 1467

Berliner Kinder senden Botschaft an die nigerianische Regierung: Bring Back our Girls!

  


Am 14. April wurden mehrere hundert Schülerinnen im Alter von 16 bis 18 Jahren aus der öffentlichen Sekundarschule für Mädchen in Chibok, Nordnigeria, entführt. Dahinter steckt die islamistische Gruppierung Boko Haram, die westliche Schulen verbieten will.

Bring Back our Girls! Auf dem Kinderfest im FEZ am 31. Mai 2014 haben Berliner Kinder eine Botschaft an die nigerianische Regierung gesendet. Sie machen damit deutlich, dass es auf der ganzen Welt Menschen gibt, die die Familien der Mädchen unterstützen.

Weiterlesen: Berliner Kinder senden Botschaft an die nigerianische Regierung: Bring Back our Girls!

Brasilien: Spielregeln gelten auch für die Polizei

Am 12. Juni wird in Brasilien die Fußball-Weltmeisterschaft angepfiffen. Auf die Demonstrationen im Vorfeld der WM reagierte die Polizei mit unverhältnismäßiger Gewalt. Fordern Sie die brasilianische Regierung auf, die Meinungsfreiheit zu achten und friedliche Demonstrationen zuzulassen!

Jetzt mitmachen!

Vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft fordern wir die brasilianische Regierung auf, das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu garantieren.

"Die klare Botschaft an die brasilianischen Behörden muss sein: Protest ist kein Verbrechen, sondern ein Menschenrecht! Anstatt gewaltsam Proteste niederzuschlagen, müssen die Menschen ihre Meinung frei und ohne Angst vor Verletzungen oder Verhaftung äußern können", sagt Maja Liebing, Brasilien-Expertin von Amnesty International in Deutschland. "Die Spielregeln gelten auch für die Polizei in Brasilien."

Weiterlesen: Brasilien: Spielregeln gelten auch für die Polizei

Joomla templates by a4joomla